Case Studies — ausgewählte ORBITON-Mandate im Detail

Diese Seite zeigt anonymisierte Beispiele aus ausgewählten ORBITON-Mandaten der vergangenen Jahre. Alle Zahlen wurden auf Wunsch der Mandanten prozentual angepasst und Details neutralisiert — Struktur, Ergebnis und Vorgehensweise entsprechen aber den tatsächlichen Fällen. Alle Case Studies sind mit ausdrücklicher Freigabe der Beteiligten publiziert.


Case Study 1: Verkauf eines mittelständischen Automotive-Zulieferers

Kurzprofil: Familienunternehmen mit 3 Standorten in Baden-Württemberg, 180 Mitarbeiter, Umsatz 42 Mio EUR, bereinigtes EBITDA 4,8 Mio EUR. Fertigung von Präzisionsdrehteilen für die Automotive-Zulieferindustrie. Alt-Gesellschafter, 62 Jahre, wollte Nachfolge, keine familieninterne Übergabe möglich.

Ausgangssituation: Der Gesellschafter hatte bereits mit einem regionalen Wettbewerber gesprochen und ein Angebot von 4,5x EBITDA (ca. 21,6 Mio EUR EV) auf dem Tisch. Er suchte eine zweite Meinung, ob dieser Preis marktgerecht ist.

ORBITON-Analyse: Peer-Group-Analyse zeigte, dass regionale Zulieferer in vergleichbarer Struktur zwischen 5,5x und 7x EBITDA gehandelt wurden. Der Erst-Angebotspreis war 20 bis 35 Prozent zu niedrig.

Strategie: Strukturierter Bieterprozess mit 12 gezielt ausgewählten Käufern — 4 regionale Strategen, 3 europäische Strategen, 5 Buy-and-Build-PE-Fonds. Info-Memorandum mit klaren Wachstumsprojektionen (neue E-Mobility-Programme) erstellt.

Ergebnis:


Case Study 2: Management-Buy-Out einer IT-Beratung

Kurzprofil: IT-Consulting mit Fokus auf Digitalisierung im Mittelstand, 45 Mitarbeiter, 8,2 Mio EUR Umsatz, EBITDA 1,7 Mio EUR. Zwei Gesellschafter (65 und 68 Jahre) wollten sich aus der operativen Führung zurückziehen. Drei aktive Geschäftsführer waren bereit, das Unternehmen zu übernehmen.

Herausforderung: Die drei Geschäftsführer verfügten gemeinsam über nur 800 TEUR Eigenkapital — bei einem angestrebten Kaufpreis von 9 Mio EUR (5,3x EBITDA) also unter 10 Prozent Eigenkapitalanteil.

Strukturierte Finanzierung durch ORBITON:

Ergebnis:


Case Study 3: Wachstumsfinanzierung eines Medizintechnik-Herstellers

Kurzprofil: Medizintechnik-Mittelständler (Diagnostik-Produkte), 65 Mitarbeiter, 22 Mio EUR Umsatz, EBITDA 3,2 Mio EUR, Sitz in Freiburg. Wachstumsprojekt: neuer Produktionsstandort für den EU-Export, Investitionsvolumen 8 Mio EUR.

Herausforderung: Die Hausbank wollte maximal 4 Mio EUR bereitstellen (Deckungsbeitrag ausgeschöpft). Der Gesellschafter wollte kein Eigenkapital an einen PE-Fonds abgeben.

ORBITON-Strategie: Kombinationsfinanzierung mit vier Bausteinen:

  1. Hausbank-Neustrukturierung: bestehende Verbindlichkeiten in eine 10-Jahres-Rückzahlungsstruktur überführt → 500 TEUR jährliche Cashflow-Entlastung
  2. Neue Betriebsmittellinie über Sparkasse mit KfW-Ergänzung: 4,0 Mio EUR
  3. Sale-and-Lease-Back der bestehenden Produktionsimmobilie: 2,2 Mio EUR Nettoerlös
  4. Mezzanine-Kapital von einem Medizintechnik-erfahrenen Private-Debt-Fonds: 2,5 Mio EUR (10,5 % p.a., 7 Jahre)

Ergebnis:


Case Study 4: Sale-and-Lease-Back eines Logistik-Portfolios

Kurzprofil: Familienbetrieb im Speditions- und Logistiksektor, 220 Mitarbeiter, 55 Mio EUR Umsatz. Immobilienportfolio: 3 Logistikstandorte im Rhein-Neckar-Raum mit Gesamtwert ca. 18 Mio EUR.

Ausgangssituation: Wachstum stagnierte wegen mangelnder Investitionsmittel. Bilanz sah stark immobilien-lastig aus (Verschuldungsgrad hoch, EK-Quote unter 20 Prozent). Bank forderte für weitere Finanzierung EK-Zufuhr, die der Gesellschafter nicht leisten wollte.

ORBITON-Struktur: Sale-and-Lease-Back als Portfolio-Transaktion:

Ergebnis:


Case Study 5: Distressed-Verkauf eines Metallverarbeiters

Kurzprofil: Familienbetrieb Metallverarbeitung, 120 Mitarbeiter, 28 Mio EUR Umsatz, EBITDA vor Krise 2,4 Mio EUR (8,6 % Marge). Krisen-Ausgangslage: Verlust eines Groß-Auftraggebers (Automotive-OEM) führte zu 40 Prozent Umsatzeinbruch binnen 12 Monaten. Banken kündigten Kreditlinien, drohende Zahlungsunfähigkeit.

ORBITON-Sofortmaßnahmen (Woche 1–2):

Bieterprozess (Woche 3–8):

Ergebnis:


Case Study 6: Familieninterne Übergabe mit Verkäuferdarlehen

Kurzprofil: Werkzeugmaschinenhersteller in dritter Generation, 90 Mitarbeiter, 14 Mio EUR Umsatz, EBITDA 2,1 Mio EUR. Alt-Gesellschafter (Ehepaar, 66 und 64 Jahre), Sohn und Tochter als geplante Nachfolger.

Herausforderung: Die Alt-Gesellschafter benötigten für den Ruhestand ca. 6 Mio EUR Kapitalabfluss. Sohn und Tochter verfügten gemeinsam über 1,2 Mio EUR EK. Die Firma sollte weder verkauft noch mit externen Fonds verwässert werden.

ORBITON-Struktur:

Ergebnis:


Was diese Cases gemeinsam haben

Die sechs Case Studies zeigen unterschiedliche Situationen: strukturierter Verkauf, MBO, Wachstumsfinanzierung, Sale-and-Lease-Back, Distressed und familieninterne Übergabe. Gemeinsame Erfolgsfaktoren in allen sechs Fällen:

  1. Marktgerechte Bewertung von Anfang an — keine überzogenen Erwartungen, keine überhasteten Verkäufe.
  2. Strukturierte Käuferansprache statt Zufallsverhandlungen — Wettbewerb zwischen mehreren Interessenten.
  3. Kombination mehrerer Kapitalgeber — Senior, Verkäuferdarlehen, Mezzanine, Fonds, Immobilien-Investoren.
  4. Persönliche Betreuung durch den CEO — nicht durch Junior-Teams. Kein Wechsel des Ansprechpartners.
  5. Verhandlung auf Augenhöhe mit Käufern — professionelle Vorbereitung, klare Terms, saubere SPA.

Kontakt für Ihr Mandat

Wenn eine dieser Case Studies eine Ähnlichkeit zu Ihrer Situation hat, ist ein kostenfreies Erstgespräch (30 Minuten) der richtige nächste Schritt. Vertraulich, ohne Verpflichtung.

ORBITON Holding GmbH · Andreas Fischer, CEO
E-Mail: af@orbiton.de · Telefon: +49 151 46455384

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